Blick auf einige der Vulkanparkstelen im Kottenheimer Winfeld, © Touristik-Büro Vordereifel/ Laura Rinneburger

Vulkanpark-Stationen

Inhalte teilen:

Was ist der Vulkanpark?
Schlafende Vulkane, ein brodelnder Geysir und die alten Römer prägen den Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz, eine Region, die ihre 600.000 Jahre alte Geschichte lebendig werden lässt. 7 spannende Museen und Besucherbergwerke, 17 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler und traumhafte Rad- und Wanderwege verteilt über ein Gebiet von Andernach am Rhein bis in die kleine Eifelstadt Mayen bilden den Vulkanpark, in dessen Mitte sich der sagenumwobene Vulkan Laacher See befindet.
Ganze fünf dieser Landschaftsdenkmäler und ein Besucherbergwerk können Sie im Naturerlebnis Vordereifel besuchen, erwandern und sogar erklettern!
Für den einen oder anderen Geheimtipp  -  gerne telefonisch mit uns unter 02561 800 995 in Verbindung setzen!

Kottenheimer Büden

Kottenheimer Büden - Vulkanpark

"Kottenheimer Büden" Am "Kottenheimer Büden" (407 m, bei der Ortsgemeinde Kottenheim), der Ostflanke des Beller Berg-Vulkans, öffnet sich Ihnen der Blick in den mächtigsten der drei Lavaströme des Vulkans. Der Büden ist entstanden als vor rund 200.000 Jahren in heftigen Explosionen Lavabomben und -fetzen aus dem Beller Berg-Vulkan herausgeschleudert wurden und sich zu einem mächtigen Schlackenwall auftürmten. Geologische Lehrpfade machen das längst Vergangene wieder lebendig und erklären den Besuchern dieser Vulkanpark-Station ihre Entstehung und die Nutzung der Basaltlavavorkommen. Menschen nutzen die dortige Basaltlava seit vorchristlicher Zeit.

Kottenheimer Winfeld mit Tafeln des Vulkanparks, © Laura Rinneburger

Kottenheimer Winfeld - Vulkanpark

Vor 200.000 Jahren ist der Bellerberg-Vulkankomplex ausgebrochen. Heute umgeben Kottenheimer Büden und Ettringer Bellerberg halbmondförmig den eigentlichen Kraterbereich. Im Verlauf der Eruption flossen drei Lavaströme aus dem Kraterbereich. Der nördlich des Kraters liegende Strom verfüllte ein altes Tal und erreichte dabei eine Mächtigkeit von etwa 40 Meter. Er bildet das Steinbruchgebiet des Winfeldes. Durch den intensiven Steinabbau seit vorchristlicher Zeit – vor allem aber während der letzten 150 Jahre – wurden hohe Wände aus basaltischem Gestein freigelegt. So entstand eine idyllische Grubenlandschaft. Von der einstigen Betriebsamkeit zeugen zahlreiche Kräne, Kransockel und Stützmauern, die auf den imposanten Lavawänden stehen.