Historischer Steinbruch "Ahl" bei St. Johann

St. Johann

Inhalte teilen:

Der historische Steinbruch "Ahl" liegt südlich der Gemeinde St. Johann in der Vordereifel. Die imposante Felswald ragt nördlich des Nettetals steil auf und ist aufgrund ihrer gelbliche Färbung weithin sichtbar. Die Bezeichnung "Ahl" ist germanisch und bedeutet so viel wie "Schutz, Bau oder Haus".

Die "Ahl" entstand vor etwa 400 000 Jahren beim Ausbruch des Hochsimmer-Vulkans, als ein gewaltiger glühender Lavastrom das Urtal des Flüsschens "Nette" unter sich begrub. In den bis zu 40 Meter hohen Lavawänden wird der Abfluss zweier Ströme in das Nettetal deutlich, die durch unterschiedliche Abkühlungsbedingungen zu einer einmaligen Säulenbildung der Lava und bizarren Gesteinsbildungen führten. Die Spalten und Aushöhlungen im Gestein sind heute Heimatort seltener Tier- und Pflanzenarten.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die "Ahl" kann, je nach Witterung, ganzjährig besucht werden.

Ort

St. Johann

Kontakt

Historischer Steinbruch "Ahl" bei St. Johann
Bürresheimer Straße
56727 St. Johann
Telefon: (0049) 2651 800995

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Klosterruine Mädburg, © Laura Rinneburger

Klosterruine Mädburg Kehrig

Die Klosterruine "Mädburg" bei Kehrig Unweit der Mündung des in Kehrig entspringenden Klosterbaches umfließt die Elz ein etwa 20 m über der Talsohle sich erhebendes kleines Plateau, das nach Nordwesten von einem felsigen Steilhang begrenzt wird. Hier liegen weltabgeschieden zwischen hohen Fichten und umwuchert von Dornengestrüpp, die umfangreichen Reste eines Kirchleins, das den seltsamen Namen Mädburg führt. (Quelle: Internetseite der Ortsgemeinde Kehrig http://www.kehrig-eifel.de/ )

Kapelle in Döttingen, © http://www.pfarrei-langenfeld.de/index.php?option=

Kapelle St. Lüfthildis in Herresbach- Döttingen

Die Kapelle St. Lüfthildis in der Dorfstraße 10 in Döttingen, einem Ortsteil der Ortsgemeinde Herresbach wurde im Jahre 1863 aus Bruchsandstein errichtet. Das geschützte Kulturdenkmal steht im Zentrum von Döttigen und wurde am 12. November 1863 der Heiligen Lüfthildis und dem Heiligen Valentin geweiht. In der Kapelle befindet sich das sogenannte „Döttinger Männchen“, eine kleine Holzfigur, die laut Volksglauben bei Augenleiden helfen soll. Patrone: Heiliger Valentin: 14. Februar Heilige Lüftildis: 23. Januar